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Musiker

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Juan González Martínez

Künstlerische Leitung | Historische Posaune

Juan González Martínez gilt als einer der vielseitigsten Posaunisten der Nachwuchsgeneration im Bereich der historischen Aufführungspraxis. Er spielt auf historischen Instrumenten und beschäftigt sich mit der historischen Spielweise von der Renaissance bis in die Romantik, mit dem Ziel, den originalen Klang wiederzubeleben.
In seiner Heimatstadt Murcia studierte er Posaune am CSM „Manuel Masotti Littel“ und Barockposaune bei Wim Becu an der HfK-Bremen, wo er sein Masterstudium 2019 mit Bestnote abschloss. Im Anschluss an sein Postmasterstudium „Artist’s Certicate“ im Fach Historische Posaune am Königlichen Conservatorium Den Haag, setzt er seine künstlerischen Projekte mit den Ensembles Concierto Ibérico und GlossArte, sowie mit dem Weckmann-Consort als Gründungsmitglied um.
Außerdem spielt Juan González Martínez europaweit mit namhaften Orchestern und Ensembles der Alten-Musik-Szene, mit denen er verschiedene live- sowie CD-Aufnahmen veröffentlichte. Unter anderen mit Capella Cracoviensis (Jan Adamus), La Guilde des Mercenaires (Adrien Mabire), Le Cercle de l’Harmonie (Jérémie Rhorer), Oltremontano (Wim Becu) und Weser-Renaissance (Manfred Cordes).

Olga Rodon Mas

Blockflöten

Olga Rodon wurde in Barcelona geboren. Sie studierte Blockflöte in Conservatori Municipal de Música in Barcelona bei Joan Izquierdo als ihrem Hauptlehrer. 2016 beendete sie ihr Bachelor-Studium am Conservatorio Superior de Música Manuel Castillo in Sevilla, bei dem Blockflötisten Vicente Parrilla. Danach studierte sie in Bremen an der Hochschule für Künste einen Master im Fach Blockflöte bei Professor Han Tol als ihrem Hauptlehrer, den sie 2019 beendet. 2020 studierte sie Kultur Management an der Universität Miguel de Cervantes und IGECA Institut. Abgesehen davon, dass sie an verschiedenen Alte-Musik-Kurse teilgenommen hat, nahm sie an Meisterkursen mit von Blockflötisten wie Kees Boeke, Dan Laurin, Pedro Sousa und Guillermo Peñalver teil.

Von 2013 bis 2015 war sie Mitglied des Alte-Musik-Ensemble „Barrock’n’Roll“, mit der sie zwei Auszeichnungen bei der 2nd International Early Music Competition in Gijón gewann. Sie spielte auch mit Barrock’n’Roll in Festival de Música Antiga dels Pireneus, und in anderen Sälen, Kirchen und Musik-Festivals in Spanien.

Während ihrer Karriere hat sie an verschiedenen Projekten teilgenommen, wie an der Oper Giulio Cesare mit der Bayerische Kammerphilharmonie. Heutzutage gehört sie zu dem Alte-Musik-Ensemble Concierto Ibérico, das sich mit der spanischen Musik des 16. Und 17. Jahrhunderts beschäftigt. Mit Concierto Iberico war sie u. a. beim VII Festival de Música Antigua de Lorca und Suenan los órganos en Murcia (2019 Spanien) zu Gast.

Fernando Olivas

Barockgitarre, Theorbe

In Mexiko geboren, begann Fernando im Alter von 22 Jahren, in seinem Heimatland Musik zu studieren. Aktuell studiert er Lauteninstrumente bei Joachim Held an der Hochschule für Künste Bremen. Herausragend durch seine energiegeladene und unberechenbare Bühnenpräsenz, wurde er bisher zu Konzertprojekten im europäischen Raum in Ländern wie Italien, Belgien, Niederlande, Frankreich, England, Tschechien, Litauen, Österreich Schottland, Dänemark und viele weitere eingeladen.

Lea Suter

Orgel, Cembalo, Regal

Lea Suter ist Organistin, Cembalistin und Orgelbauerin. Sie ist Tutorin der internationalen Orgel- und Clavichord-Akademie in Smarano (Italien). Seit März 2020 veröffentlicht sie den Podcast „Glocke Orgel digital“ wo sie die historische Orgel des Bremer Konzerthauses der Öffentlichkeit zugänglich macht. Es folgt eine CD-Ersteinspielung an der historischen Sauer-Orgel (1928) beim Label Dabringhaus & Grimm. Neben ihrer internationalen Konzerttätigkeit als Solistin, arbeitet sie als Cembalistin mit dem Ensemble Concierto Ibérico zusammen. Im Jahr 2020 gründete sie den Weckman-Consort, der sich zum Ziel gesetzt hat, groß besetzte Werke nord- und mitteldeutscher Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts mit einer mehrmanualigen großen historischen Orgel aufzuführen. Sie war als Organistin an der mitteltönigen Van der Putten-Orgel in Bremen-Walle tätig und war Organistin im Künstlerdorf Worpswede, wo sie die künstlerische Leitung der wöchentlichen „Worpsweder Orgelmusiken“ inne hatte.

Die gebürtige Schweizerin baute mit 16 Jahren ihr erstes Clavichord und absolvierte nach einer Ausbildung zur Orgelbauerin, wo sie im Rahmen dessen in Siebenbürgen – Rumänien, bei der Restaurierung von Orgeln des 17./18. Jahrhunderts mitarbeitete, ein Studium der Kirchenmusik sowie ein Masterstudium in Orgel, Cembalo und Clavichord u.a. bei Margareta Hürholz, Roland Dopfer, Pieter van Dijk, Menno van Delft.